Avantgarden of Eden – Mit Pferden auf Wies’n und Töpfen, die es nicht gibt

Avantgardistisch? Auf jeden Fall!

Am 25.04.10 gab es in der Theaterkapelle AVANTGARDEN OF EDEN II zu bestaunen. Hier konnte man experimentelle Kunst nicht nur hören und sehen, sondern auch fühlen und anfassen. Einen herzlichen Dank an Elisabeth Hager und den von ihr rekrutierten Avantgärtnern und -gärtnerinnen!

Beim Offenen Mikro beglückte ich mich und die Zuschauenden mit dem Gedicht Regenpoesie (weil es in Berlin gerade regnet). Ich verteilte Instrumente im Publikum: Alu-Folie aka Silberpapier und Abdeckfolie, die dazu einluden, das verregnete Berlin vor dem inneren Ohr entstehen zu lassen.

Die Stärke der Show liegt in der Vielfältigkeit. Es gab starke Spoken Word Performance, die ohne Mikrofon auskam, es gab leise poetische Reisen durch das versexte Berlin, das Blatt für Blatt entschält wurde, es gab Topfdeckel, die sich an Topfböden rieben, es gab humoristische Betrachtungen der Spezies homo facebook, es gab Herz und Schmerz und Wahrheit und Sinn.

Wer nicht da war, hat etwas verpasst.

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