Herzorchester

oder: Wenn Träume pflügge werden

Meine Zeit wird kommen im Jahr 2010! – so heißt es in einem Lied der vergessenen Band echt. Und so scheint auch mein Motto für dieses Jahr zu sein: Los geht’s! Auf, auf! Hab‘ Mut, hab‘ Spaß!

Am 17.01.2010 wagte ich also den einsamen Schritt auf die Bühne: Solo. Nur ich. 2 Stunden Programm stemmend, mit meiner Gender-Identität spielend und Chris Tbaum zum Leben erweckend stand ich meinen Mann.

Die Menschen, die diesen ersten Schritten beigewohnt haben, waren toll! Sie haben mein Experiment getragen, meine Flügel gestützt, nein, sie waren die Flügel, wir waren alle die Flügel, die den Traum einer Anti-Lesung mit Leben gefüllt und losfliegen gelassen haben.

Vielen Dank dafür!

Für mich war der Abend auch der Beweis, dass Utopien funktionieren können. Wie bei einem guten Referat kann ich mich leider nicht mehr wirklich erinnern, was eigentlich alles passiert ist. Ein Zauber, ein Nebel hängt noch um mich herum und wenn dieser erst einmal weg ist, wird sich zeigen, ob ich jetzt Blut geleckt habe.

So oder so wird man mich auf Bühnen entdecken. Ich suche nicht die Bretter, die die Welt bedeuten, sondern die Orte, an denen man diese Dielen verlegen kann.

Mit Herzensgruß,

Christina

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